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Langenhagen, win e. V. – Wohnen in Nachbarschaften

Foto: KSG Hannnover GmbH

win e. V. – Wohnen in Nachbarschaften

Stadt/Gemeinde

Stadt Langenhagen

Quartier(e)​

Wiesenau

Zahlen zu Stadt/Gemeinde und Quartier​

Die Stadt Langenhagen in der Region Hannover hat ca. 53.300 Einwohner.
Das Quartier Wiesenau hat ca. 2.500 Einwohner.

Bewohnerstruktur im Quartier

Wiesenau ist ein abgeschlossenes Quartier in randlicher Lage zum städtischen Zentrum Langenhagens. Älteren oder anderen in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen ist die Teilhabe am öffentlichen Leben in Langenhagen nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Eine gut funktionierende Nachbarschaft erhält hier einen besonders hohen Stellenwert.

Der Gebietscharakter lässt sich mit den Stichworten „Monofunktionalität“ (überwiegend Wohnen, keine Nahversorgung oder sonstige Infrastruktur im Quartier), „Langeweile“ (keine Freizeitangebote, geringe Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum), „mangelnde Angebote für Inklusion“ sowie in der Zukunft „alternder Stadtteil“ mit überproportionalem Anstieg der Altersgruppe der Senioren beschreiben. Die bereits 2009 festgestellte und mit knapp einem Drittel größte Altersgruppe der Bewohner/-innen Wiesenaus ist zwischen 40 und 65 Jahre alt.

Unter den Mietern der KSG Hannover GmbH gibt es einen hohen Anteil von Menschen im Alter von über 65 Jahren. Sie sind eine wesentliche Zielgruppe für die soziale Arbeit im Quartier.

Zudem wohnen, im Vergleich zur Kernstadt, viele Menschen mit Migrationshintergrund in Wiesenau. Außerdem sind derzeit ca. 120 geflüchtete Menschen im Quartier untergebracht.

Bebauung des Quartiers

Die Wohnbebauung stammt aus den 50er- und 60er-Jahren, Neubauprojekte finden sich im Bereich der neu gestalteten Quartiersmitte.

Besondere Merkmale

Wiesenau hat wenig Infrastruktur (ein Supermarkt, ansonsten keine Angebote), keinen Sportplatz oder Verein, aber eine gute Anbindung nach Langenhagen und Hannover.

Projekt(e)

win e. V. – Wohnen in Nachbarschaften bei der KSG Hannover GmbH
www.win-e-v.de

Projektziele und Projektinhalt

Sich nicht nur um Steine, sondern um die Menschen kümmern – dieses Vorhaben wird seit fast drei Jahren im Quartierstreff Wiesenau in die Tat umgesetzt. Die KSG Hannover GmbH stärkt die bereits geleistete Arbeit mit der Gründung des Nachbarschaftsvereins win e. V. – Wohnen in Nachbarschaften bei der KSG Hannover GmbH. Der Verein wird in Zukunft für die soziale Arbeit des Unternehmens stehen und in Langenhagen/Wiesenau, aber auch an anderen Standorten in der Region Hannover, aktiv sein. Dabei bietet der Verein eine Plattform für alle Bewohner/-innen der Wohnquartiere und fördert das Engagement vor Ort, denn es geht um Mitmachen und Mitgestalten.

Der win e. V. stellt dafür die Räumlichkeiten und fachliche Unterstützung zur Verfügung. Ziel des Vereins ist eine aktive Förderung der Menschen, die sich für ihre Nachbarschaft einsetzen möchten. Das kann beim ehrenamtlichen Einkaufsservice sein, bei der Seniorenbegleitung, der Betreuung der Kinder beim Kindernachmittag oder bei anderen Angeboten, die von den Bewohnern selbst ausgehen. Wer eine Idee hat, bekommt Unterstützung und Begleitung bei der Umsetzung.

Federführend für den Verein stehen die Vorstandsmitglieder, die sich für diese Pionierarbeit zusammengeschlossen haben. KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range übernimmt den Vorsitz und wird vom KSG-Aufsichtsratsmitglied Ulrich Schmersow vertreten. Weitere Vorstandsmitglieder sind Siegfried Volker, Claudia Koch, Sabine Binde, Michael Pommer und Olaf Leske.

Die Angebote sind generationenübergreifend und offen für alle Interessierten. Es geht um Freizeit- und Bildungsangebote, Feste, Begegnungsmöglichkeiten und nachbarschaftliche Hilfen.

Projektpartner und Netzwerke

Stadtverwaltung, Kirche, Seniorenheim, Schule, Kitas, Einrichtung für Menschen mit Behinderung, Seniorenbeirat, Flüchtlingshilfe etc.

Viermal im Jahr findet ein Runder Tisch aller Akteure statt, darüber hinaus gibt es einen themenbezogenen Kontakt.

Handlungsfeld(er)

Finanzierung und Förderung

Personalkosten für das Hauptamt tragen die KSG Hannover GmbH und die Stadt Langenhagen.

Personalkosten für geringfügig Beschäftigte trägt der win e. V., ebenso wie die Sachkosten.

Der Verein finanziert sich außerdem durch Drittmittel aus Förderprogrammen, Spenden, Mitgliedsbeiträgen etc. und auch aus Fundraising.

Verwendete Methoden

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