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Hannover, Quartiersmanagement in Nichtfördergebieten

Foto: hanova

Quartiersmanagement in Nichtfördergebieten

Stadt/Gemeinde

Landeshauptstadt Hannover

Quartier(e)​

Groß-Buchholz, Vahrenheide, Linden-Süd

Zahlen zu Stadt/Gemeinde und Quartier​

Mehr als 530.000 Einwohner in Hannover,
Groß-Buchholz hat ca. 7.200 Einwohner
(seit 2009 sind 388 Einwohner zugezogen).
Vahrenheide hat ca. 7.800
(seit 2010 sind 750 Einwohner zugezogen).
Linden-Süd hat ca. 10.340 Einwohner.

Bewohnerstruktur im Quartier

Groß-Buchholz: 27 % Ausländer, 26 % deutsch mit Migrationshintergrund, 47 % deutsch ohne Migrationshintergrund;
Anteil Alleinerziehende 29,2 %, Familien 22,7 %

Vahrenheide: 31,3 % Ausländer, 59,5 % deutsch mit Migrationshintergrund, 41 % haben zwei Nationalitäten;
44,8 % Transferleistungsempfänger, davon 62,9 % unter 18 Jahre.

In Vahrenheide gibt es besonders viele Kinder/Jugendliche, aber wenig Wohnfläche.

Linden-Süd: 37 % Ausländer, 53 % deutsch ohne Migrationshintergrund;
Junger Stadtteil mit hohem Anteil an jungen Erwachsenen (18 – 26 Jahre);
31 % Transferleistungsempfänger

Bebauung des Quartiers

Groß-Buchholz: Das Gebiet ist in drei Bereiche unterteilt:

  1. Der Hochhauskomplex Osterfelddamm 39 und 49 und Nobelring 42 und 44:
    Am Osterfelddamm stehen sechs direkt aneinandergrenzende Hochhäuser. Die einzelnen Häuser bestehen aus verschiedenen Teilgebäuden und variieren zwischen sieben und fünfzehn Geschossen. Daran schließt sich im rechten Winkel das Doppelwohnhochhaus Nobelring 42 und
    44 mit zwanzig Geschossen als höchster Bauteil an. Der Hochhauskomplex Osterfelddamm 39 – 49 hat insgesamt 394 Wohnungen.
  2. Nobelring 38 und 40 sowie Kosselhof 2 und 4:
    Dieser Bereich ist mit vier aneinandergrenzenden Gebäuden zwischen fünf und neun Geschossen bebaut.
  3. Meitnerstraße und Kosselhof einschließlich der St.-Martins-Kirche mit einer maximal sechsgeschossigen Bebauung

Vahrenheide: Das Stadtquartier mit einer Größe von ca. 73 ha entstand in der Zeit von 1955 bis 1974 als erste niedersächsische Großwohnsiedlung am nördlichen Stadtrand der Landeshauptstadt Hannover. Der weitaus größte Teil wird durch eine aufgelockerte, stark durchgrünte Zeilenbebauung der späten 50er- und 60er-Jahre geprägt. Im Südosten befindet sich eine Hochhausbebauung aus den 70er-Jahren. Der größte Teil der stadtweit bekannten, bis zu 18-geschossigen Großwohnanlage Klingenthal, wurde im Rahmen der Sanierung abgerissen. Die hanova/GBH besitzt hier mit 2.140 Wohneinheiten ihr größtes zusammenhängendes Wohngebiet.

Linden-Süd: Innenstadtnahes, gründerzeitliches Wohngebiet mit gemischter Bau- und Eigentumsstruktur.

Besondere Merkmale

Vahrenheide: Größere Häuserzeilen mit viel Grün dazwischen; integrierte Sanierung 1998 – 2011 im Vorläuferprogramm der „Sozialen Stadt“.

Linden-Süd: Alter Arbeiterstadtteil, ehemaliges „Zugpferd“ HANOMAG; Industriebrache wurde in den vergangenen Jahren neu entwickelt.

Projekt(e)

Quartiersmanagement in Nichtfördergebieteng

Projektziele und Projektinhalt

  • Erarbeitung konkreter Handlungsansätze
  • Ermittlung, Unterstützung und Stärkung der örtlichen Vernetzungsstrukturen
  • Ermittlung der Bedarfe
  • Erarbeitung und Durchführung von Projekten
  • Fördermittelakquise

Projektpartner und Netzwerke

Diverse Netzwerke und Kooperationsstrukturen in den verschiedenen Gebieten:

  • Stadtbezirkliche und stadtweite Netzwerke der Landeshauptstadt Hannover (LHH)
  • Lokale Arbeitsgruppen und Netzwerke
  • Themenbezogene Arbeitskreise und Veranstaltungen
  • Kolleginnen und Kollegen aus der Kommune

Projektleitung

Die Netzwerke der LHH liegen in deren Verantwortung.

In den Quartiersnetzwerken, AKs und -foren werden die Aufgaben im Sinne der Kooperation/Partizipation unterschiedlich geteilt (je nach Ressourcen). Das Quartiersmanagement unterstützt und begleitet entsprechend.

 

Handlungsfeld(er)

Sozialraumbezug

Groß-Buchholz: ca. 800 m

Vahrenheide: Ungefähr ehem. Sanierungsgebiet Vahrenheide-Ost; aber Quartiere sind „… larger than a household and smaller than a city“ (Hunter 1979) und damit von der subjektiven Wahrnehmung abhängig. Die Wege im Quartier sind kurz.

Linden-Süd: ca. 1.000 m, Besonderheit: Revitalisierung Deisterstraße mit Läden und Gewerbe

Finanzierung und Förderung

Die hanova finanziert pro Gebiet jeweils eine Stelle mit 20 Wochenstunden.

Verwendete Methoden

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