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Hildesheim, Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.

Foto: GWE-Stadtfeld e.V.

Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.

Stadt/Gemeinde

Hildesheim

Quartier(e)​

Stadtfeld

Zahlen zu Stadt/Gemeinde und Quartier​

Ca. 100.000 Einwohner in Hildesheim
Ca. 12.000 Einwohner in der Oststadt
246 Wohnungen im Mehrgeschossbau.
Diese stellen das Kerngebiet der notwendigen Gemeinwesenentwicklung dar.

Bewohnerstruktur im Quartier

Verschiedene Sozialindikatoren belegen, dass das Vertragsgebiet als ein Bereich mit ausgeprägten sozialen, teilweise auch baulichen Problemlagen einzustufen ist. Kennzeichnend ist vor allem eine sehr heterogene Bevölkerungsstruktur mit einem außergewöhnlich hohen Migrantenanteil. Die Zuwanderer stammen zudem aus sehr vielen verschiedenen Ländern. Weiterhin ist der Anteil von Beziehern von Transfereinkommen hoch. Im Vertragsgebiet leben viele Familien und die Kinderzahl ist überdurchschnittlich. Zuletzt wurden zudem vermehrt Menschen mit einer Behinderung in den Stadtteil integriert.

Bebauung des Quartiers

Der Bereich Triftäckerstraße (30 – 46, 31 – 69), Stadtfeld (22 – 28, 49 – 55 und 69 – 71) und Bodeweg 35 im Stadtteil Stadtfeld ist ein reines Wohngebiet. Die dort gelegenen 246 Wohnungen in dreigeschossiger Bebauung stehen komplett im Eigentum des Beamten-
Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG (BWV). Im Westen davon befinden sich Einfamilienhäuser und Industrie.

Besondere Merkmale

Das Quartier hat eine „Insellage“ zwischen Autobahn und Industriegebiet.

Projekt(e)

Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e. V.
www.gwe-stadtfeld.de

Projektziele und Projektinhalt

Der Verein GWE-Stadtfeld e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, die sozialen Verhältnisse im Zielgebiet zu verbessern und die dort lebenden Menschen darin zu unterstützen, ein angenehmes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Lebens- und Wohnatmosphäre des Quartiers soll nachhaltig verbessert werden.

Dahinter verbirgt sich ein Vorhaben, mit welchem Bewegung in ein Stadtgebiet gebracht werden soll, das lange als vernachlässigt und problembelastet galt.

Mit der angestrebten „Gemeinwesenentwicklung“ soll mehr angestoßen werden als Verschönerung von Gebäuden oder Grünflächen. Es geht vielmehr um Impulse für eine Anregung des Nachbarschaftslebens. Denn Bewegung und Veränderung können nur gemeinschaftlich entstehen.

Dafür braucht es auch stabile Strukturen und ein starkes, eng verknüpftes Netzwerk, denn nicht nur Fachleute sollen beraten und bestimmen. Es sind die Anwohner/-innen, die als „Experten“ ihres Lebensumfeldes am besten wissen, was gebraucht wird und geschehen sollte.

Projektpartner und Netzwerke

Aktuelle Projektpartner sind:

  • BWV Beamten-Wohnungs-Verein zu Hildesheim eG
  • Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e. V.
  • Diakonische Werke Himmelsthür in Hildesheim e. V.
  • Arbeit und Dritte Welt e. V.

Alle Projektpartner entsenden sowohl ein Vorstandsmitglied als auch einen Geschäftsführer für den Verein.

Handlungsfeld(er)

Sozialraumbezug

Die Haupthandlungsebene ist das Gebiet mit der BWV-Mehrfamilienhausbebauung. Ziel ist es, auch die Bewohner/-innen der Einfamilienhäuser und andere Institutionen und Akteure in die Stadtteilarbeit einzubeziehen.

Finanzierung und Förderung

2010 – 2015 Finanzierung durch BWV, Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, Diakonie und das Land Niedersachsen. Ab 2015 ausschließlich BWV (ca. 2/3) und Diakonie (1/3).

Weitere Anmerkungen

Die Liegenschaften der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, sind 2015 in das Eigentum des BWV überführt worden.

Verwendete Methoden

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